Ein Wasserkraftwerk ( 1 MW Stromleistung ) weist vergleichsweise geringe CO2-Vermeidungskosten von 20 Euro pro vermiedener Tonne CO2 auf. Wasserkraftwerke verursachen damit im Vergleich zu Biomasse-Kraftwerken und Windenergieanalgen 50 Prozent an CO2-Vermeidungskosten.
Investieren Sie 10.000 Euro in ein Wasserkraftwerk, können Sie die durchnittlichen CO2-Emissionen von 50 Deutschen jährlich über die gesamte Lebensdauer des Wasserkraftwerkes eingesparen.
Die Investition von 10.000 Euro in Windenergieanlagen ermöglicht Ihnen jährlich soviel CO2 zu reduzieren, wie Sie persönlich in 25 Jahren emittieren.
Die CO2-Vermeidungskosten belaufen sich auf 40 Euro pro Tonne CO2 bei Windenergieanlagen und sind damit im Vergleich zum Wasserkraftwerk doppelt so hoch.
Mit einem Biomasse-Heizkraftwerke können Sie aus Biomasse, wie Holz, Strom und Wärme für Fernwärmenetze erzeugen.
Im Vergleich zu konventionellen Kraftwerken können Sie mit 40 Euro eine Tonne CO2 im Biomasse-Heizkraftwerk vermeiden. Beim Wasserkraftwerk müssen Sie 100 Prozent mehr investieren, um eine Tonne CO2 einzusparen.
Im Vergleich zur Wasserkraft können Sie 2,5 Prozent an CO2-Emissionen mit einer Photovoltaikanlage vermeiden.
Die CO2-Vermeidungskosten für die Photovoltaikanlage belaufen sich auf 800 Euro pro Tonne CO2. Die CO2-Vermeidungskosten sind zwanzigmal höher als bei der Windenergie und der Biomasse und im Vergleich zur Wasserkraft vierzigmal höher. Photovoltaikanlagen können durch die garantierte Einspeisevergütung wirtschaftlich betrieben werden. Aufgrund der hohen CO2-Vermeidungskosten der Photovoltaikanlagen stellt eine Investition in Wasserkraftwerke, Windenergieanlagen oder Biomasse-Heizkraftwerke aber eine vergleichsweise ökologischere Investition dar.